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10 wichtige Tipps für Ihre Pflegeplanung
Daher mag die folgende Aussage auch in Ihren Ohren etwas provokant klingen: Im Grunde genommen macht Pflegeplanung sogar Spaß! Pflegeplanung hat nämlich außer lästiger Schreiberei noch eine andere Seite. Durch eine geplante Pflege profitieren Ihre Bewohner/Patienten von Ihrem Fachwissen. Pflegeplanung: 10 Tipps gegen 10 mögliche MotivationshemmerLernen Sie im Folgenden die 10 häufigsten Motivationshemmer kennen und die entsprechenden Tipps, mit denen Sie erfolgreich gegensteuern: Motivationshemmer 1: Sie betrachten Pflegeplanung als lästigen Zeitfresser, der Sie von den wirklich wichtigen Aufgaben fernhält. 1. Tipp: Ändern Sie Ihre EinstellungSchreiben Sie die Pflegeplanung nicht länger für den MDK und Ihre Vorgesetzten. Planen Sie die Pflege für Ihren Bewohner / Patienten. Motivationshemmer 2: Ihnen fällt es schwer, alles Wichtige zu erfassen und zu entscheiden, was wichtig ist. 2. Tipp: Erstellen Sie einen „Einkaufszettel“Notieren Sie sich alle Ressourcen, Pflegeprobleme und Risiken auf einem kleinen Notizzettel. Haken Sie sie ab, wenn Sie einen Aspekt in der Pflegeplanung bearbeitet haben. Motivationshemmer 3: Niemand liest die Pflegeplanungen und hält sich daran. 3. Tipp: Nehmen Sie Ihre eigene Pflegeplanung ernstMachen Sie deutlich, dass Sie von Ihren Kollegen die Umsetzung Ihrer Pflegeplanungen erwarten, so wie Sie selbst sie auch umsetzen. Erwähnen Sie Aspekte aus der Pflegeplanung in jeder Übergabe. Motivationshemmer 4: Sie sehen bei den meisten Bewohnern / Patienten keinen Sinn in der Zielsetzung, da sich ja sowieso alles verschlechtert. 4. Tipp: Versuchen Sie, Ihre Sichtweise zu ändernSetzen Sie einmal einen Tag lang die „Ressourcenbrille“ auf, und versuchen Sie möglichst, viele Ressourcen bei Ihrem Bewohner / Patienten zu entdecken, egal wie pflegebedürftig er ist. Motivationshemmer 5: Sie haben Schwierigkeiten, Ressourcen, Probleme, Ziele, Maßnahmen zu formulieren. 5. Tipp: Holen Sie sich UnterstützungFragen Sie Kollegen nach Formulierungen. Nutzen Sie Formulierungshilfen aus Fachbüchern oder aus unserem Fachinformationsdienst. Motivationshemmer 6: Sie betrachten Pflegeplanungszeit als Zeit, die Sie dem Bewohner / Patienten stehlen. 6. Tipp: Bleiben Sie realistischPflegeplanung ist Bestandteil der pflegerischen Leistungen innerhalb der Pflegestufenberechnung. Außerdem profitiert Ihr Pflegekunde direkt von Ihrer gut geplanten Pflege. Motivationshemmer 7: Sie wissen bei der Evaluation nie so recht, was Sie schreiben sollen. 7. Tipp: Evaluieren Sie in den vorgesehenen ZeiträumenDokumentieren Sie, welche Ziele der Bewohner / Patient erreicht hat und welche nicht. Ebenfalls müssen Sie die Zufriedenheit Ihrer Pflegekunden erfassen. Motivationshemmer 8: Sie haben nicht genügend Zeit für die Dokumentation und Pflegeplanung im täglichen, stressigen Arbeitsablauf. 8. Tipp: Verhandeln Sie mit Ihren VorgesetztenBitten Sie um Zeitkorridore zur Erfüllung Ihrer Dokumentationsaufgabe. Motivationshemmer 9: Ihre Kollegen sind der Meinung, Sie halten sich zu lange am Schreibtisch auf. 9. Tipp: Gehen Sie mit gutem Gewissen an die SchreibarbeitStellen Sie Ihre Pflegeplanungen im Team vor, so kann jeder sehen, woran Sie gearbeitet haben. Motivationshemmer 10: Ihre Kollegen möchten nicht nach Plan arbeiten und nichts hinzulernen. 10. Tipp: Sorgen Sie für eine fachlich korrekte PflegeplanungErklären Sie Sinn und Zweck der einzelnen geplanten Maßnahmen. Arbeiten Sie neue Kollegen und Auszubildende immer ein, indem Sie diese zuerst die Pflegeplanung lesen lassen. |
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